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Zur Funddokumentation

Bei der Erstellung der Funddokumentation unmittelbar nach der Grabung 1967 haben wir als Team lange diskutiert, ob wir sie nach der „Fundreihenfolge“ oder systematisch nach „Quadertypus“ ordnen sollten.

Da wir überwiegend aufgrund unseres Studiums technisch orientiert waren, entschieden wir uns für die Systematik, also für die gebündelte Auflistung und Erfassung von Quadern gleichen Muster- oder Bauteiltypus.

Angefangen mit Architraven, über Inschriftquader, Gebälkplatten, Pilaster und Pan-Darstellungen bis zu den Statuen wurden alle Quader dokumentiert und dies ermöglichte Quervergleiche hinsichtlich Abmessungen und Unterschieden der Reliefmuster.

So konnten wir Erkenntnisse über die Zusammengehörigkeit von Quadern gewinnen, etwa durch die Erfassung und Vergleich der auf den Oberseiten vorhandenen Versatzmarken und Schwalbenschwanzverbindungen.
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Unsere Funddokumentation übergaben wir Ende Juli 1967 mit insgesamt 58 Quadern an das Römisch-Germanische Museum. Der Erhalt wurde von Professor Dr. Otto Doppelfeld mit Schreiben vom 01.08.1967 bestätigt.



Dr. Gundolf Precht verwendete die Funddokumentation Gens von 1967 (Nummern 1 bis 58) für die Nummerierung seiner Rekonstruktion im Jahr 1974. Ein Quellennachweis erfolgte nicht.

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Verwendung der Funddokumentation Gens bei der Rekonstruktion durch Gundolf Precht am Beispiel von drei Inschrift Quadern.


                                          ( siehe auch G. Precht "Das Grabmal des L. Poblicius 1974 )

Im Jahr 1968 wurde die Funddokumentation Gens von uns um weitere 12 Quader ( auf insgesamt 70  Quader ) ergänzt.

Auf dieser Webseite sind alle 70 Fundquader in der Reihenfolge der Funddokumentation abgebildet und werden bei Anklicken des jeweiligen Fotos mit dem Ursprungstext der Funddokumentation unterlegt.

Im Jahr 2009 wurde eine Kopie der Funddokumentation Gens an das Archäologische Institut der Universität Köln übergeben. Fotos und Detailinformationen zu allen 70 Fundquadern sind seitdem innerhalb der Arachne Datei zu finden.

Im Jahr 2013 wurde die Funddokumentation Gens - 46 Jahre nach ihrer Entstehung - in meinem Buch „Grabungsfieber" offiziell publiziert.


Für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken

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