Zum Aufbau - Das Grabmal des Römers Lucius Poblicius

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Rekonstruktionen bis 2006

Folgt man den bis 2006 erstellten Rekonstruktionen, so gehört das Poblicius Grabmal mit einer Höhe von 50
römischen Fuss zum Typus der dreigeschossigen Pfeilergrabmäler und gliedert sich in Sockelgeschoss, Säulen-
geschoss und Dachgeschoss.
                 
Das Sockelgeschoss

Das Sockelgeschoss wird auf der Frontseite geziert durch die Inschrift, die sich über zwei Quaderreihen verteilt.
Die Inschrift wird links und rechts von kannelierten Pilastern gerahmt.


Aus den drei Inschriftquadern; Nr. 9 = 116 cm breit, Nr. 10 = 116 cm breit und Nr. 11 = 74 cm breit und den beiden 42 cm breiten Pilastern ergibt sich die Frontbreite des Grabmals von 3,90 Metern, also ca. 13 römische Fuss.

Über der Inschrift befindet sich ein Band aus Trauergirlanden. Die Trauergirlanden sind mit Bändern ( Taenien ) an Ringen befestigt. Man kann vermuten, dass ein solches Band aus Trauergirlanden auch die Rückseite des Sockels geziert hat; diese Vermutung ist aber nicht durch Quaderfunde belegt.


Die bisherigen Quaderfunde der Sockelseitenwände zeigen, dass nicht alle vier Ecken des Sockelgeschosses durch kannelierte Eckpilaster geziert waren. An der hinteren Ecke der rechten Seitenwand ist statt des Pilasters das Relief einer Mänade zu sehen.

Aus schon 1884 gefundenen Quadern mit den Füssen weiterer Mänaden leitet sich die Vermutung ab, dass beide
Seitenwände durch Großreliefs geziert waren, die einen Reigen aus Mänaden und Satyrn zeigen.
Die sehr qualtätvolle Ausarbeitung des Mänaden-Reliefs belegt die Zuordnung zum Sockelgeschoss, in absoluter
Nähe zum Betrachter.

Das Sockelgeschoss wird nach oben hin durch drei weitere Quaderreihen abgeschlossen.
Über der Quaderreihe mit den Kapitellen folgt eine Reihe mit Architraven, deren Rankenfries auf der Frontseite
einem mittigen Kelchblatt entspringt. Eine Quaderreihe aus Gebälkplatten schließt das Sockelgeschoss nach oben
hin ab.

Das Säulengeschoss

Das Säulengeschoss wird auf der Frontseite von vier Säulen dominiert die in Komposit-Kapitellen enden. Die
Rückseite des Säulengeschosses wird durch einen rechteckigen Kubus gebildet, der an allen vier Ecken durch
kannelierte Pilaster geziert wird.



Auf diesem Kubus lastete fast das gesamte Gewicht der Dachpyramide.Aus statischen Gründen darf man unterstellen, dass er massiv, also ohne Hohlraum, ausgeführt war.
Da die Statuen des Grabmals auf reine Frontsicht gearbeitet sind ( die Seiten der Statuen sind extrem grob gearbeitet ) kann man davon ausgehen, dass sie in Nischen gestanden haben, die auf der Frontseite des Kubus vorhanden waren. Die bei der Rekonstruktion im Römisch-Germanischen-Museum gewählte Platzierung der Statuen zwischen bzw. kurz hinter den Säulen kann definitiv ausgeschlossen werden.




An den Seitenwänden der Aedikula zwischen den Pilastern sind die schönsten Reliefs des Grabmals erkennbar.
Sie zeigen auf beiden Seiten den römischen Hirtengott Pan, einmal mit der Hirtenflöte und einmal mit einem
erlegten Hasen und dem Fangholz ( Pedum )








Auf beiden Reliefs schaut Pan zurück zu einer Schlange, die sich um den Lebensbaum windet.

Ab
geschlossen wird das Säulengeschoss durch Kapitelle, Architrave mit Waffenfries und Gebälkplatten. Die Höhe des Säulengeschosses ist mit einer Höhe von 4,05 Metern eindeutig gesichert.         








Das Dachgeschoss


Das Dachgeschoss bildet eine mit Schuppen gedeckte Pyramide, die in einem 78 cm hohen Bekrönungs-Kapitell endet.

Bekrönungskapitell ( Gens Funddokumentation, Nr. 53 )

Bei der Rekonstruktion im Römisch-Germanischen-Museum wurde eine Aeneas-Gruppe als oberer Abschluss auf das Bekrönungskapitell gesetzt. Da deren Entstehungszeit mit ca. 250 n. Chr. ca 200 Jahre später liegt, als die des Poblicius-Grabmals, kann eine Zugehörigkeit zum Grabmal mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
Bekrönt wurde das Poblicius-Grabmal wohl eher durch einen Pinienzapfen. Die Seiten der Dachpyramide werden von je einem Triton flankiert, der ein Steuerruder geschultert hält. Das Aussehen der beiden Tritone konnte durch das Zusammenfügen der Quader 50, 51 und 52 (Funddokumentation Gens) und des schon 1884 entdeckten Oberkörpers ( Lehner-Quader Nr. 879 ) rekonstruiert werden.  


Als Sohn des Poseidon wird der Triton mit menschlichem Oberkörper und dem Leib einer geflügelten Schlange, der in einem Fischwanz endet, dargestellt. Tritone gehören zu denjenigen Gestalten, die mit Tod und Jenseits verbunden sind. Sie bevölkern den Okeanus, den Strom, der das Hier vom Jenseits trennt.

Rekonstruktion 2009

Im Mittelpunkt meiner erneuten Forschungen seit 2006 stand die Frage, ob das Poblicius Grabmal wirklich so ausgesehen hat, wie wir es heute im Römisch-Germanischen Museum sehen.

Aber welche Zweifel an der Rekonstruktion im Römisch-Germanischen Museum gab und gibt es überhaupt?

Es gibt sieben wichtige Themenkreise und Argumentationen:

1. Die Vergitterung des Obergeschosses
2. Die Platzierung der Statuen
3. Die unterschiedliche Kopfhaltung der Statuen
4. Die detaillierte und sehr qualitätvolle Ausarbeitung der Panreliefs
5. Die detaillierte und sehr qualitätvolle Ausarbeitung der Modestus Statue
6. Die Verwendung falscher Quader
7. Der Beweis für ein zweites Grabmal



zu 1. Die Vergitterung des Obergeschosses

Schon Jahre vor der Rekonstruktion des Grabmals im Römisch-Germanischen Museum im Jahr 1974 war bekannt, dass die Aedikula -  das Säulengeschoss in dem die Statuen standen - vergittert gewesen sein muss.



Belegt wird die Vergitterung, durch Ausbruchsspuren an den Säulen, der Ante der linken Aedikulawand und durch Zapfenlöcher an der Aussenfläche der rechten Aedikulawand.

Die Vergitterung ist auch bei Fach-Archäologen unstrittig, trotzdem wurde sie und die Rückschlüsse, die sich aus einer Vergitterung ergeben in keiner Rekonstruktion bis 2006 berücksichtigt.



Eine Vergitterung war auch in römischer Zeit eine Zugangssperre





In über 7 Meter Höhe aber war die Säulenhalle überhaupt nicht zugänglich und damit eine Vergitterung nicht erforderlich.

Daraus ergibt sich nur ein logischer Rückschluß:

Das Sockelgeschoss muss sehr viel niedriger gewesen sein, denn nur dann macht eine Vergitterung wirklich Sinn.















Natürlich stellt sich auch die Frage, ob es römische Grabbauten mit niedrigerem Sockelgeschoss gibt.

Ja, es gibt zahlreiche Beispiele in Ober-Italien; in Sarsina und Aquileia; in Pompeii an der Via Nocera, aber auch in den römischen Provinzen, wie z.b. das Grabmal von Mylasia in der Nähe des heutigen Bodrum in der Türkei.



zu 2. Die Platzierung der Statuen

Als weiteres Argument für ein anderes Aussehen des Poblicius Grabmals kann die nicht korrekte Platzierung der Statuen genannt werden.


Die Statuen können nicht - wie heute - zwischen bzw. kurz hinter den Säulen gestanden haben, weil:

2.1

zwischen den Säulen das Gitter befestigt war

2.2

das Gitter die Statuen verdeckt hätte;
der obere Querstab des Gitters verläuft genau in Gesichtshöhe der Poblicius Statue.

2.3

die Statuen nicht vollplastisch bearbeitet sind.
Die Statuen sind auf der Rückseite abgeflacht und haben dort Löcher in denen Verbindungsanker gesessen haben, d.h. sie müssen an einer Wand gestanden haben und dort befestigt gewesen sein.

 
 

Die Statuen können aber auch nicht frei sichtbar an der Rückwand gestanden haben, sondern müssen in Nischen in der Rückwand der Ädikula gestanden haben, weil:

2.4

schon die Seitenflächen der Statuen nicht mehr exakt bearbeitet sind.

2.5

die Poblicius Statue auf dem Kopf abgeflacht ist.

Soweit hinten, auf ebenerdigen Niveau der Aedikla wären sie dann aber von unten nicht mehr sichtbar!!

Die logischen Rückschlüsse daraus sind:

- Der Sockel des Grabmals muss sehr viel niedriger gewesen sein.
- Die Statuen können nicht - wie heute- ebenerdig in der Aedikula gestanden haben.
- Sie müssen in Nischen der Rückwand gestanden haben, weil sie auf reine Frontsicht gearbeitet sind und...
- Diese Nischen müssen - selbst bei niedrigerem Sockel - so erhöht angebracht gewesen sein, dass die Oberkörper
  der Statuen über dem Gitter sichtbar waren.


zu 3. Die unterschiedliche Kopfhaltung der Statuen

Ein weiteres wesentliches Argument liegt in der Kopfhaltung der Statuen. Betrachtet man die Statuen von der Seite, so fällt bei einem Vergleich der kleinen Frauenstatue mit der Poblicius Statue die unterschiedliche Kopfhaltung und damit auch die unterschiedliche Blickrichtung auf.

Der Kopf der kleinen Frauenstatue ist um 45° nach vorne geneigt.
Sie schaut nach unten auf den Betrachter. Die Statue muss folglich eine hohe Position am Grabmal gehabt haben.
Der Kopf der Poblicius Statue bildet mit Rückseite und Oberseite einen Winkel von exakt 90°. Poblicius schaut waagerecht geradeaus auf den Betrachter.

Die Statue muss folglich eine niedrige Position am Grabmal gehabt haben.


Da die Statuen die Betrachter anschauen sollten, sprechen die Unterschiede in Kopfhaltung und Blickrichtung für unterschiedliche Standhöhen der Statuen am Grabmal.

Keinesfalls können beide Statuen - so wie bei der heutigen Rekonstruktion- in der Aedikula auf gleicher Höhe gestanden haben!

zu 4. Die detaillierte und sehr qualitätvolle Ausarbeitung der Panreliefs

Die schönsten Reliefdarstellungen des Grabmals sind zweifelsohne die Mänade und die Pandarstellungen, denn sie zeigen einen Detailreichtum und eine Qualität der Ausarbeitung, die wohl nur die besten Steinmetze der römischen Werkhütte beherrschten.

Das hochwertige Steinmetzarbeit schon in der Römerzeit teuer war, beweisen die Statuen des Grabmals, denn ihre Bearbeitung hört bereits an ihren Seitenflächen auf. Aus Kostengründen wurden Muster, die nicht mehr sichtbar oder schlecht sichtbar waren nur noch ungenau bearbeitet. Bei den Statuen des Grabmals erfolgt sogar der Auslauf der Muster an den Seitenflächen mit einem Übergang zur groben Bossierung.

Da Kostenoptimierung zu allen Zeiten angesagt war, hat sich diese Praxis von der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit übertragen. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass das menschliche Auge Musterdetaills nur aus der Nähe wahrnehmen kann.


Aus diesem Grund werden auch noch heute Muster, die weiter von Auge entfernt sind, sich also höher an einem
Bauwerk befinden, auch gröber und damit kostengünstiger ausgeführt.

Die Pandarstellungen an den Seitenwänden der Aedikula sind aber, wie das Bild zeigt, höchst detailliert und qualitätvoll ausgeführt worden. Ihre Position am Grabmal muss folglich nah am Auge des Betrachters gewesen sein. Dies ist ein weiteres Indiz für einen eher niedrigen Sockel des Grabmals.

zu 5. Die detaillierte und sehr qualitätvolle Ausarbeitung der Modestus Statue



Auch die Modestus Statue zeigt in ihrer Frontansicht eine excellente und detaillierte Ausarbeitung. Nicht jeder Steinmetz der römischen Werkhütte war in der Lage eine so überaus qualitätvolle Arbeit abzuliefern.

Es ist die Hand eines Meisters, die nicht nur in den Proportionen der Statue zu Ausdruck kommt, sondern auch in der vorzüglichen und tiefplastischen Ausführung der Gewandfaltung und in den markant ausgearbeiteten Gesichtszügen.

Die Statue erscheint schon uns heutigen Betrachtern lebensecht, obwohl wir sie in einem Zustand sehen, der mit ihrem ursprünglichen Aussehen wenig gemein hat. Wieviel lebensechter muss sie in römischer Zeit gewirkt haben, als sie bunt gefasst war und die heute hohlen Augenhöhlen durch Pupillen aus Bergkristall oder Glas gefüllt waren.

Auch die Ringe an beiden Händen der Modestus Statue, die Bänder mit denen das Scrinium - der Schriftrollen Behälter zu Füssen des Modestus - zusammengehalten wurde und die halb hohen Schuhe waren durch die farbliche Fassung eindeutig zu erkennen.


Warum aber ein solcher Aufwand und Detailreichtum für eine Statue, die in sieben Meter Höhe an der Rückwand der Aedikula gar nicht zu sehen gewesen wäre.

Die detaillierte Ausarbeitung der Modestus Statue ist also ein weiterer Beweis dafür, dass der Sockel des Grabmals sehr viel niedriger gewesen sein muss, denn nur in der Nähe zum Betrachter waren diese Details auch wahrnehmbar.

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Diese Erkenntnis muss auch schon im Jahr 1974 vorgelegen haben, als das Poblicius Grabmal im Römisch-Germanischen Museum neu errichtet wurde.

Als nach Fertigstellung des Baukörpers die Statuen plaziert wurden, stellte man fest, dass diese an der Rückwand der Aedikula nicht zu sehen waren.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte man die gewählte Rekonstruktion des Baukörpers und die Höhe des Sockelgeschosses überprüfen müssen.

Stattdessen wurde bedauerlicherweise eine bautechnisch und rekonstruktionstechnisch unsachgemäße Korrektur vorgenommen.

Die Statuen wurden nicht  - wie es ihre abgeflachte Rückseite vorgab - an der Rückwand der Aedikula aufgestellt, sondern sie wurden nach vorne gesetzt und durch Stahlkonsolen freistehend fixiert, um sie - als Hauptanziehungspunkt für jeden Betrachter - sichtbar zu machen.

 

zu 6. Die Verwendung falscher Quader

 

1. Gebälkplatte Nummer 14

Grund: Stilistisch unpassend

2. Gebälkplatte Nummer 21

Grund: Stilistisch unpassend

3. Architrav Nummer 104

Grund: Fundort unpassend

4. Fruchtbarkeitsgöttin Nummer 127

Grund: Stilistisch unpassend

5. Aeneas Gruppe Nummer 128

Grund: Entstehungszeit 200 Jahre später

 


zu 7. Der Beweis für ein zweites Grabmal

Bereits 1902 ordnete der Archäologe Joseph Klinckenberg die am Chlodwigplatz im Jahr 1884 gefundenen 14 Quader zwei verschiedenen Grabbauten zu, ohne jedoch eine stichhaltige Begründung oder gar einen Beweis für das Vorhandensein eines zweiten Grabmals vorlegen zu können.


Dies führte dazu, dass viele Fachkollegen seine Ausführungen ignorierten und das geschah auch beim Wiederaufbau des Grabmals im Römisch-Germanischen Museum 1973/74.

Erst die Archäologin Nora Andrikopoulou-Strack griff in ihrer Dissertation aus den Jahren 1983/84 die Ausführungen von Joseph Klinckenberg wieder auf und ordnete zwei Gebälkplatten, die gemeinsam mit 68 anderen Quadern von uns in den Jahren 1965 und 1967 gefunden wurden, die also aus dem gleichen Fundareal stammten, aufgrund vollkommen unterschiedlicher Stilistik, einem zweiten Grabbau zu.

Ihre diesbezügliche Hypothese wurde in Fachkreisen sehr konträr diskutiert, denn zu diesem  Zeitpunkt fehlte offensichtlich immer noch ein stichhaltiger Beweis für das Vorhandensein  eines zweiten Grabbaus.


Diesen Beweis fand ich im Jahr 2008
und musste feststellen, dass er schon 1974 gefunden worden war, aber wohl nicht kommuniziert wurde. Im Archiv des RGM konnte ich  Original-Unterlagen des Wiederaufbaus einsehen und fand dort eher zufällig einen mit der Nummer 126 aufgeführten Quader mit Fundort Chlodwigplatz und Funddatum 1884, der beim Wiederaufbau jedoch nicht verwendet wurde.



Sehr schnell wurde klar, dass dieser Quader, von Abmessungen und Gestaltung her absolut baugleich war zu einem Quader mit den Füssen des Pan auf der rechten Seitenwand der Aedikula (Lehner Nr. 882 + Bruchstück Gens Nr. 32)

Wegen der Baugleichheit gehören beide Quader an die gleiche Stelle -  vorne, in die zweite Quaderreihe der rechten Adikulawand des jeweilgen Grabmals.

Es muss also auch schon bei Wiederaufbau des Poblicius Grabmals 1974 erkannt worden sein, dass dieser Quader den eindeutigen Beweis für das Vorhandensein eines zweiten Grabbaus lieferte.

Statt damals die gesamte Rekonstruktion nochmals zu überdenken, ignorierte man diesen Quader und erneut die
Hinweise von Joseph Klinkenberg und ordnete alle gefundenen Quader einem einzigen Grabmal zu.

Im Jahr 2009 unternahm ich unter Einbeziehung der vorbeschriebenen Erkenntnisse einen neuen Rekonstruktionsversuch, wobei bezogen auf das Aussehen des Sockelgeschosses eine große Unsicherheit blieb. Von den 70 Fundquadern waren ursprünglich nur 15 dem Sockelgeschoss zuzuordnen und da diese – nach den neuen Erkenntnissen - auf zwei Grabbauten aufzuteilen waren, war hier keine fundierte Basis vorhanden.









Das Aedikula Geschoss hingegen stand und steht - aufgrund der Vielzahl der vorhandenen Quader – ( 35 von 70 Fundquadern ) in seiner grundsätzlichen Konzeption nicht in Frage.

Für die Gesamtkonzeption habe ich bei dieser neuen Rekonstruktion die Proportionen der Krufter Grabbauten zugrunde gelegt, die in ihren Sockelgeschossen deutlich niedriger ausgeführt sind. Da jede Rekonstruktion nur so gut ist, wie der Quaderfundus, der zu ihrer Erstellung zur Verfügung steht, werden erst weitere Quaderfunde darüber Auskunft geben, ob die gewählten Proportionen zutreffend sind und wie der Nachbarbau des Poblicius Grabmals ausgesehen hat.








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